Heute sprechen wir im Lebensgarten…

… über Achtsamkeit.
Das tun wir draußen im Garten, im Wind, der warm weht und uns inspirieren wird!

Hier das handout, das ich nachher austeilen werde:

18.8.: Achtsamkeit

„Die Quelle der Gewaltlosigkeit ist die Achtsamkeit, ein klares Erkennen, das mit Respekt und Mitgefühl für das Wahrgenommene einhergeht. (…) Uns der Unmittelbarkeit unserer Erfahrung ehrlich zu stellen und uns genug zu respektieren, sie nicht zu beurteilen, ist eine lebenslange Aufgabe.“
– Pema Chödrön

„Die Reise beginnt mit unserer Verpflichtung zu Sanftheit und Aufrichtigkeit, unserer Verpflichtung, wach zu bleiben und achtsam zu sein. (…) Es ist die Übung, nicht augenblicklich den Raum voll zu stopfen, sobald sich auch nur die kleinste Lücke auftut.“
– Pema Chödrön

„Achtsamkeit heißt bemerken, was jetzt grade geschieht, und erinnern, was hilft und heilt, mich und andere. Beides – bemerken und erinnern – geschieht mühelos. Was Mühe kostet, ist das Schaffen des Settings, die Bereitschaft, genau hinzuschauen, immer und immer wieder. Und das ist nur in Muße möglich. (…) Muße bedeutet nach Hannah Arendt: frei sein von äußeren und inneren Zwängen. Mit Muße sind wir frei von der Vorstellung: ‘Ich sollte lieber etwas Vernünftiges machen und nicht bloß herumsitzen und nichts tun.‘ “
– Sylvia Wetzel

„Das ‚Geheimnis‘ des erfolgreichen Veränderungsprozesses liegt also in der Fähigkeit des Klienten, eine optimale Balance und Beziehung zu seinem inneren Erleben herzustellen und konstruktiv aufrechtzuerhalten, …um von dort aus neue Informationen, kreative Einsichten, bedeutsame Einstellungsveränderungen usw. auftauchen zu lassen.“
– Klaus Renn

Literatur:

Pema Chödrön: Wenn alles zusammenbricht. Hilfestellung für schwierige Zeiten. Goldmann, München 2001
Klaus Renn: „Focusing: Psychotherapie in innerer Achtsamkeit“ in: Luise Reddemann (Hg.): Kontexte von Achtsamkeit in der Psychotherapie. Kohlhammer, Stuttgart 2011, S.  84-100
Sylvia Wetzel: „Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Erwachen – buddhistische Perspektiven“ In: Reddemann (Hg.) 2011, S. 39-51

Dieser Beitrag wurde unter Philosophischer Inselsommer abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Heute sprechen wir im Lebensgarten…

  1. Marina sagt:

    Einen herzlichen Dank für das inspirierende Treffen an Dich, liebe Claudia und an die netten Gesprächsteilnehmer! Bis bald Marina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*