Heute, bei bestem Nordseesommerwetter…

… das zweite Lebenskunstgespräch im Lebensgarten in Wrixum.
Ich habe die „Philosophischen Vitamine“ von Theo Roos dabei und „Das Leben wartet nicht“ von Ulrike Scheuermann. Das letztere ist nicht im eigentlichen Sinne ein philosophisches Buch, aber der Grundgedanke ist es: die Vorstellung nämlich, das Leben vom Ende her zu leben, im Bewusstsein der Sterblichkeit, und sich dann, quasi als philosophische Übung, klar zu machen, was das wirklich Wesentliche im eigenen Leben wäre, wenn’s denn kurz wäre und bald zu Ende. Was ja sein kann. Woody Allen sagt angeblich immer: „Falls ich sterben sollte…“. Allein der Gedanke hilft, sich zu konzentrieren, zu fokussieren.
An den Stamm der Esche gelehnt sitzen, Sonne im Gesicht, letzte Morgenkühle noch in den schattigen Stellen des Gartens, Mücken schwingen im Licht, der ganze Garten summt und surrt, vibriert vor Leben. Auch, weil ich grade großzügig gegossen habe, der Tag wird heiß. Was ist wirklich wesentlich für ein gutes Leben?  

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