Also das Fastensüppchen…

… erfordert sehr viel Liebe und Zuwendung, denn es leitet den entscheidenden Veränderungsschritt im Fasten ein: mit dem Süppchen wird der Schalter umgelegt. Ab jetzt, und für ein paar Tage, werden wir uns von den inneren Ressourcen gut ernähren, und von außen nichts zufügen außer: Sonne, Bewegung, Düfte, Frühlingsgefühle und leere Getränke wie Tees und eben das Fastensüppchen.
Was ist drin?

Kartoffel
Lauch
Möhre
Sellerie
Pastinake
Ingwer
Chilli
Senfkörner
Kümmel
Kreuzkümmel
Rosmarin
Salbeiblatt

Während das ohne Salz im Wasser kocht, gehen wir in den Garten und wir finden:
DSCN6867v.l.n.r. im Kreis: Fenchelgrün, Giersch, Sauerampfer, Löwenzahn, Zitronenmelisse und ein Gänseblümchen.

Die Suppe kommt ins Sieb, alle Gemüse raus, zurück bleibt eine leere Brühe. Die feingewiegten Gartenkräuter ohne Gänseblümchen rein, kurz mitziehen lassen und wieder absieben. Der Geist der Kräuter ist jetzt im Wasser, genau wie die Essenz der Gemüse. Mit einem Hauch von Salz oder einem Hauch von Laune gut alles gut, KräuterundBlütenMischung von Sonnentor, wird’s serviert.

Die abgesiebten Gemüse und Kräuter bekommt die Nachbarin, die sich daraus ein Süppchen nach ihrem Gusto machen wird, und wir bewundern das Gänseblümchen, das sich, einer Lotusblüte gleich, aus dem etwas trüben Gewässer in unserer Suppentasse erhebt: frisch, rein, wegen der vielen Aufmerksamkeit aus Verlegenheit leicht rötlich, und einfach bezaubernd.
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Der leckerste Nachmittags-Smoothie…

… sieht so aus:
017… denn er besteht aus:
aufgetauten Himbeeren, mit etwas frischem Ingwer und Thymian im Topf erhitzt, halbe Banane, halber Apfel, viel Limettensaft und etwas Agavendicksaft. Gekrönt mit Zitronenmelisse.
Begleitet wird der Nachmittags-Smoothie von Honigmelonenstückchen mit Limettensaft, Agavendicksaft und Pfeffer.
Das sieht so aus:
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Was ich auf der Smoothie-Liste von heute morgen vergessen habe:
Ingwer, frisch und /oder kandiert
Kokosmus
Rosmarin und Thymian, frisch aus dem Topf.

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Der leckerste smoothie des Tages…

… besteht heute morgen aus:
einem halben Boskop, einer halben Banane, Apfelsaft, Limettensaft, Mandelmus und Agavendicksaft.

Und warum?

  • Weil wir jetzt einfach fasten, nach dem schönen
    Buch von
    Ruediger Dahlke: Jetzt einfach fasten, ZS Verlag, München 2017
    und uns im Moment, und zwar nur zwischen 9 und 17h, von KräuterTees und smoothies ernähren. Salzfrei, glutenfrei, Tierprodukt-frei.

Deswegen ist es so wichtig, dass der smoothie schmackig ist. Wir haben aufgestockt an smoothie-Zutaten, die jetzt immer im Haus sind.
Hier mal eine Liste unserer Smoothie-Grundausstattung:

Agavendicksaft
Mandelmus
Walnüsse, Haselnüsse
Vorgekochte Rote Beete
Tomatensaft
Avocado

tiefgekühlte Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren
Möhren
Limetten
Kokossaft
Orangensaft und Apfelsaft
Außerdem jeweils frisch: 
jedes Obst und Gemüse, das uns schmeckt und sich schmoosen lässt
plus:
grüne Blätter,
aus dem Garten jetzt z.B. Löwenzahn und Giersch, Sauerampferblättchen;
aus dem Laden Rucola, Spinat, Feldsalat, Radiccio z.B.
Und für Drauf: 
Kresse, Schnittlauch, Petersilie oder
Schokoblättchen, Kokosstreusel, geröstete Haselnüsse, geröstete Haferflocken z.B.

Ich habe von Menschen gehört, die sich ins Büro einen beerenfarbenen Super-Mixer gestellt haben und in der FlurKüche die Smoothie-Grundausstattung verwahren. Dann kaufen sie auf dem Markt, was frisch ist und anmacht, und trinken dreimal am Tag den leckersten smoothie des Tages. Mit den KollegInnen. Geht ganz einfach.
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Meditatives Tanzen: Samstag 11.3. um 15.30h

Das meditative Kreistanzen mit Margot Tramm  findet diesen Samstag, 11.3. für die Wintersaison  der vhs das letzte mal statt. Abweichend dann schon um 15.30h in der Süderstraßen-Kapelle!

Stockrose August 023

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Philowinter 2017: „Lebenskunst der Gelassenheit…

IMG_1689… durchlässig werden für das Leben.“
Das fünfte Philosophische Wintergespräch 2017 beginnt, wie immer, um 17h in den Räumen der Brücke e.V. in der Strandstr. 4G in Wyk.

Die MinutenMeditationen, das Bei-Sich-Selber-Einchecken, die Herzens-Verbindung und das Sich-Verbeugen vor der eigenen Erfahrung: letztlich führen diese kleinen, alltagtauglichen und effektiven Achtsamkeitsübungen mit etwas Glück zu einer größeren Durchlässigkeit für das Leben, besonders dann, wenn es in Stress ausartet. Wir halten nicht mehr fest, was uns verletzt, sondern kehren mit der Achtsamkeit ganz sanft und mitfühlend zu uns selbst zurück. Eine größere Gelassenheit den Wechselfällen des Lebens gegenüber kann die Folge sein.
Nicht immer, aber immer öfter.

Ich freue mich auf unser Reden und Schweigen nächsten Sonntag in der Brücke!

Hier noch einige Literaturempfehlungen aus den diesjährigen 11. PhilowinterGesprächen:

Wilhelm Schmid: Gelassenheit. Was wir gewinnen, wenn wir älter werden.
Insel Verlag, Berlin 2014

Pema Chödrön: Wenn alles zusammenbricht. Hilfestellung für schwierige Zeiten. Goldmann Verlag, München 2001

Jon Kabat-Zinn  & Ulrike Kesper-Grossmann: Die heilende Kraft der Achtsamkeit.
Arbor Verlag, Freiamt 2004 (Buch und CD mit geführten Meditationen)

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Philowinter 2017: Meditation. Freundschaft schließen mit sich selbst.

IMG_1564Beginne, wo du bist, nennt Pema Chödrön eines ihrer Bücher zur Meditation im tibetischen Buddhismus. Das ist der Beginn der Meditation: wir setzen uns hin, anerkennen alles, was grade in unserem Leben ist, und fangen an, auf den Atem zu achten, wie er ein und aus fließt.
Wenn wir da beginnen, wo wir sind, wird es einfacher, mit sich selbst und allem, was in der Ruhe der Meditation auftaucht, Freundschaft zu schließen. Wir entkommen dem Stressmodus mit seinen Verhaltensoptionen: Fliehen-Standhalten-Kämpfen und können still werden.
Nimm Kontakt mit dem empfindlichen Punkt auf, schreibt Pema Chödrön. So können wir eintreten in einen Prozess der Betrachtung und des Nachdenkens, der dazu führt, dass wir eine entspannte Haltung gegenüber Unsicherheit, Widerspenstigkeit oder Ruhelosigkeit einnehmen können.  

Pema Chödrön:
Beginne, wo du bist. Eine Anleitung zum mitfühlenden Leben.
Aurum Kamphausen, Bielefeld 2003

Philowinter 2017: Meditation.

Am kommenden Sonntag, 26. 2.,
um 17h
in den Räumen der Brücke e.V.,
in der Strandstraße 4G in Wyk.

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12.2. Ich – Hier – Jetzt: Sich in die Gegenwart ausrichten

IMG_1212Am nächsten Sonntag findet das dritte der diesjährigen Philowintergespräche statt:
Ich – Hier – Jetzt: Sich in die Gegenwart ausrichten.

In der Gegenwart können wir am besten leben, wenn wir uns gut verankert haben: Ich – Hier – Jetzt. Ein Leben im gegenwärtigen Moment kann man üben: Die Ausrichtung der Aufmerksamkeit, die achtsame Wahrnehmung des eigenen Innenraums und des gegenwärtigen Außen. Es wird wieder Übungen und Texthinweise geben, und ich freue mich auf unser Gespräch und unsere Stille!

Beim letzten Mal hat uns vor allem ein Buch des Mitbegründers der Mindfulness Based Stress Reduction fasziniert:

Saki Santorelli:
Zerbrochen und doch ganz. Die heilende Kraft der Achtsamkeit.

arbor Verlag, Freiburg im Breisgau 2006

 

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Philowinter 2017: Achtsamkeit.

IMG_1520In unserem Gespräch übers Entschleunigen letzten Sonntag ist klargeworden, dass wir erst einmal die eigene Unruhe, die tausend Affen im Kopf, kennenlernen und aushalten müssen, wenn wir ruhiger und langsamer werden. Die Hektik, die tausend Dinge, die uns umtreiben, werden „Unruhegeist“ genannt: in ihrem Buch Buddhas Anleitung zum Glücklichsein (Gräfe und Unzer, 2007)  beschreibt Marie Mannschatz:
„Es ist typisch für den unruhigen Geist, dass wir uns selbst verloren gehen. Bei allen  Anforderungen bleibt kein Raum zur Selbstwahrnehmung.“

Und wenn wir dann zur Ruhe kommen, etwa in der einfachen
Übung Den Geist zum Atem bringen,
die wir gemeinsam gemacht haben, müssen wir erstmal durch die Unruhe hindurchgehen, bis wir in ruhigeres Fahrwasser kommen. Die Übung ist deswegen so hilfreich, weil sie uns dazu einlädt, uns auf den Rhytmus des Atems einzulassen, der immer gleich bleibt: ein – aus. Wir begleiten unseren eigenen Atem im Geist mit den Worten ein – aus. So bringen wir den Geist zum Atem und die tausend Affen zur Ruhe. Wir checken bei uns selber ein und spüren, was wir dann eben spüren: bei manchen ist es die eigene Müdigkeit, die sich bemerkbar machen kann, bei anderen kommt Freude auf oder einfach nur Stille. Wenn die Gedanken wiederkehren, bemerken wir das früher oder später und holen den unruhigen Geist zurück zum Atem: ein – aus.

Entschleunigung ist eine gute Voraussetzung für die nächste Übung: Achtsamkeit.
Bei unserem zweiten Termin, am kommenden Sonntag, sprechen wir über diesen Begriff, der in den letzten Jahren eine steile Karriere gemacht hat: der Spiegel berichtete kürzlich, dass große internationale Unternehmen, wie etwa Google, ihren Mitarbeitenden Achtsamkeitskurse anbieten. Seit Jon Kabat-Zinn zusammen mit Saki Santorelli in den 90iger Jahren die Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion entwickelt und medizinisch begleitet hat, ist das ursprünglich aus dem Buddhismus stammende Konzept im Westen angekommen. Wir schauen uns gemeinsam die Grundidee an und werden wieder eine oder zwei Übungen kennen lernen, die gut in den Alltag, auch den stressreichen beruflichen Alltag, integriert werden können.

Philowinter 2017
Achtsamkeit.
Sonntag, 29.1.
17 Uhr
Brücke e.V., Strandstr. 4G in Wyk
Eintritt frei, um eine Spende zugunsten der Brücke wird gebeten.

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Schreibwerkstatt: verlegt auf den 28. Januar!

Die vhs-Schreibwerkstatt zum Meditativen Schreiben ist um eine Woche verschoben:
WDR-Galerie, 16 – 19h, am 28.Januar

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… den Moment entdecken:

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Das Geheimnis der Entschleunigung ist die Entdeckung des Moments.

Ich freue mich auf unser Gespräch!

Philowinter 2017:
15.1. 17h
Entschleunigung
Brücke e.V., Strandstr. 4G in Wyk

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