Entschleunigung, Achtsamkeit, Meditation: Philowinter 2017

Philosophische Wintergespräche 2017

Entschleunigung, Achtsamkeit, Meditation
Texte und Übungen zur meditativen Lebenskunst
von Thich Nhat Hanh, Pema Chödrön, Wilhelm Schmid u.a.

Jeden 2. Sonntag um 17h in der Brücke e.V., Strandstr.4 G in Wyk

15.1. Entschleunigung : Den Moment entdecken

29.1. Achtsamkeit: Den Geist zum Atem bringen

12.2. Ich – Hier – Jetzt: Sich in die Gegenwart ausrichten

26.2. Meditation: Freundschaft schließen mit sich selbst

12.3. Lebenskunst der Gelassenheit: Durchlässig werden für das Leben

 

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Bringen Sie Ihre Schreibsachen mit: vhs-Lesung am Sonntag

Mitmach-Lesung der vhs: Persönliches Schreiben
20.11.2016 16:00 – 17:30
Ort: WDR-Gebäude am Hafen, Galerie, Wyk auf Föhr

In der Arbeit mit den RehabilitandInnen, aber auch mit anderen Menschen, die ich berate und begleite, ist mir in vielen Jahren deutlich geworden, wie hilfreich und segensreich das Schreiben sein kann, wenn es  persönlich ist: kein Produkt, nicht nützlich für andere, nicht adressiert, nicht den üblichen Rechtschreib- und Stilregeln unterworfen.
Wie das gehen kann, sich mit Hilfe des persönlichen Schreibens weiter zu entwickeln, Frei-Räume zu finden und Denk-Räume zu gestalten, Fragen liebzuhaben und Antworten zu finden, zu strukturieren, was wild ist, und frei zu lassen, was überdeterminiert war, wie Sinn gemacht und fallengelassen werden kann und wie man / frau sich schreibend mit sich selbst befreunden kann:
Ein paar Eindrücke zum Ausprobieren und mit nach Hause nehmen gibt’s am kommenden Sonntag in der WDR-Galerie.

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Linsen mit Spätzle: Jetzt schwäbisch-vegan-halal

So ist das , wenn nach langer Zeit die schwäbische Familie einmal wieder zusammensitzt beim traditionellen Linsengericht: es ist jetzt schwäbisch – vegan – halal.
Wie kommts?
Um den Familientisch sitzen jetzt nicht mehr wie früher nur schwäbische Allesesser, sondern: zwei VegetarierInnen, eine Veganerin, ein Moslem, zwei Alles-EsserInnen.  Und es sollen Linsen mit selbstgemachten Spätzle sein, wie bei Muttern.
Wie geht`s?

Die selbergemachten Spätzle sind eh schon vegan hallal und alles, denn sie bestehen aus Wasser und Mehl, einem zähen Teig, der mit den Händen vermischt und aufs Küchenbrett geschlagen wird, der ruhen muss und dann, mit dem Spätzlesbrett und dem Spätzlesmesser, ins heiße Wasser geschabt wird. Eine Kunst, die nur Schwäbinnen beherrschen, die es von der Mutter gelernt haben. Für alle anderen gibt’s Spätzleshobel.
Das Linsengericht ohne den Geschmacksträger Tierfett zu kochen, ist schon schwieriger, geht aber:
In Speiseöl Kümmel, Ingwer, Rosmarin mit kleingeschnittenen Sellerie, Möhren, Lauch und Petersilienwurzel anbraten. Mit Rohrzucker karamellisieren, mit Rotwein oder Apfelessig ablöschen. Mit eingeweichten Albliesa, das sind alte Linsensorten von der schwäbischen Alb, unvergleichlich festkochend und nussig im Geschmack, und Gemüsebrühe aufkochen, ziehen lassen. Gewürzt wird traditionell mit Essig und Zucker, Pfeffer und Salz, und mit Mehlschwitze angedickt.
Statt Saitenwürscht und Speckseiten gibt’s, getrennt gekocht, türkische Rindfleischwürste, Sucük, in der Variante scharf-würzig. Passt, wie die schwachgewordene schwäbische Vegetarierin bestätigen kann, sagenhaft gut zum säuerlich-aromatischen Linsenessen.
Alle sind zufrieden, allen ist Genüge getan, und lecker wars auch.
– In den Tagen nach dem Familientreffen suchten manche Trost, die vom Wahlausgang in den USA geschockt waren. Von all den Texten und Reden gefiel am besten der Essay des schwäbischen Pragmatikers Bernie Sanders in der New York Times vom 11. November: er sagt  in essence,  dass jeder Politiker zur Rechenschaft gezogen werden muss, und dass es klare Kriterien gibt für das Wohlergehen der BürgerInnen eines Landes, aller BürgerInnen.  Qualitätskriterien sozusagen. Die der vorfindlichen Komplexität gerecht werden.
Nachzulesen unter:
http://www.nytimes.com/2016/11/12/opinion/bernie-sanders-where-the-democrats-go-from-here.html?action=click&pgtype=Homepage&clickSource=story-heading&module=opinion-c-col-right-region&region=opinion-c-col-right-region&WT.nav=opinion-c-col-right-region&_r=0

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vhs-Mitmach-Lesung: Persönliches Schreiben

Ich schreibe grade an einem Buch darüber, wie wir das Schreiben für uns selber als Kraftquelle nutzbar machen können. Arbeitstitel: Persönliches Schreiben. Für die vhs Föhr gestalte ich eine  Mitmach-Lesung, hier der Programmhinweis der vhs:

Föhrer Lesestunde

Veranstaltungsreihe

Föhrer Schriftsteller lesen aus ihren Werken. Dieses Winterhalbjahr wird die Föhrer Lesestunde mit einem Beitrag von Claudia Fuchs aus ihrem noch nicht publiziertem Buch über „Persönliches Schreiben“ eröffnet. Die Autorin möchte eine ungezwungene und spontane „Mitmach- Lesung“ mit den Zuhörern gestalten. Andere Autoren folgen. Termine im Inselboten und unter vhs-foehr.de

Termin: 20.11.2016
Zeit: 16:00 – 17:30 Uhr
Ort: WDR Galerie
Dozentin: Claudia Fuchs
Gebühr: 5 € (ab 8 TN)

Strand von Utersum, September 2012

Strand von Utersum, September 2012

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Herzzerreißend, not-wendig: FREMDENZIMMER, von Wilhelm Christoph Warning

Wilhelm Christoph Warning: Fremdenzimmer. 16 junge Männer aus Syrien und ihre Geschichten. Mit Fotos von Enno Kapitza.
Sieveking Verlag, München, September 2016

Das ist das Buch, das wir gebraucht haben.

Wir können, in den behutsamen Worten Wilhelm Christoph Warnings, den Menschen zuhören, die vom Leben vor und nach der Flucht erzählen und die uns anschauen in den berührenden Fotografien von Enno Kapitza.

FREMDENZIMMER  gibt den Geflüchteten Gesichter und Geschichten, dadurch kommen sie uns nahe, und wir verstehen: was uns unterscheidet, ist nicht das wesentliche. Viel tiefer reicht das, was uns verbindet: der Schmerz über den Verlust, die Verzweiflung angesichts der Gewalt, die Sehnsucht nach den geliebten Menschen. Wir verstehen: Die Lebensgeschichten, die hier in den Worten Wilhelm Christoph Warnings aufscheinen, der den Menschen nie zu nahe tritt, der respektiert und nix besser weiß, hätten auch unsere sein können, wenn wir zu anderen Zeiten an anderen Orten geboren wären.

Wie eine Freundin sagte, mit der ich über das Buch sprach:  „Wenn du das gelesen hast, verstehst du: da ist absolut keine Abwehr nötig.“

Vollständig wird dieses not-wendige Buch durch Fotos aus Syrien, von Moscheen, Städten und Kunstschätzen, die untergegangen sind, durch einen kurzen Abriss der syrischen Geschichte und ein sorgfältiges Glossar mit Begriffserläuterungen und Hintergrundwissen.

Preview

€ 22,90 [D] inkl. gesetzl. MwSt.
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Wilhelm Christoph Warning, mit Fotografien von Enno Kapitza

17 x 24 cm
172 Seiten Seiten
ca. 80 Abb.
Flexocover
September 2016

ISBN 978-3-944874-53-1 (Deutsch)

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12.8. in Utersum: Lesung aus „Kraftquellen“

Morgen Abend um 19h lese ich aus unserem Kraftquellen-Buch im Vortragssaal des Utersumer Reha-Zentrums. Es ist eine öffentliche Veranstaltung der Klinik, der Eintritt ist frei.

Weil wir auf dieser Veranstaltung auch über unsere Kraftquellen sprechen, ist die Lesung, die ich regelmäßig mache, jedes mal interessant und neu. Kürzlich sagte eine Rehabilitandin in einer der Kraftquellen-Veranstaltungen im Reha-Zentrum zu mir: „Meine Kraftquelle ist jetzt, dass ich mir meine Freiheit nehme.“

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Die Inseltagebuch-Lesung…

… die für heute Nachmittag geplant war, muss leider ausfallen.
Ich wünsche allen einen zauberhaften Sommertag!

"Wir treffen uns bei der Mittsommerrose!" Dein Lavendel
„Wir treffen uns bei der Mittsommerrose!“ Dein Lavendel

 

 

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„Sei neben mir und sieh, was mir geschehen ist!“ – Poesie der Existenz

Auf Spiegel online gibt es Gedichte junger geflüchteter Männer aus Iran und Afghanistan zu lesen, die kostbar und tieftraurig sind.
Schreiben in Krisenzeiten ist ein großes Geschenk,  und das, was entsteht, wenn Menschen ihre Grenz-Erfahrungen in Worte fassen, berührt uns. Einsamkeit, Trauer, Sehnsucht. Liebe und Verlust sind  menschliche Erfahrungen, über alle Grenzen hinweg. Wir teilen sie alle miteinander. Deswegen, in den Worten eines vierzehnjährigen Jungen aus Afghanistan: „Sei neben mir und sieh, was mir geschehen ist.“

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/poesie-junger-fluechtlinge-die-farben-des-ungluecks-gesehen-a-1089598.html

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„It is I, Hamlet …

… the Dame…“, sagt Judi Dench,  als Cumberbatch and Company die berühmte line aus Shakespeares Drama diskutieren:

… to be or not to be, that is the question…

Die Royal Shakespeare Company zelebriert den 400sten Todestag des Barden unwiderstehlich elegant und komisch, ernst und unernst, würdig und trashig.
Komplett mit Totenschädel und echtem Prinzen.

https://www.youtube.com/watch?v=jCHAJdvfLHk

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… hell still kühl frisch weit …

… die Meditationsveranstaltung der vhs muss leider ausfallen, wir haben zu wenige Anmeldungen.
Ich will das Angebot gerne im Herbst wieder machen.
Für jetzt: ein Utersum-Bild, eine Leseempfehlung und ein entspanntes Wochenende!

Pema Chödrön: Meditieren. Mit sich selber Freundschaft schließen. Kösel Verlag 2013

Pema Chödrön: Meditieren. Mit sich selber Freundschaft schließen. Kösel Verlag 2013

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