Das 3. Hafengespräch, morgen 16h in der WDR Galerie

Freitag 23.2. um 16 Uhr

3. Hafengespräch:
Heraustreten aus der Hektik, den Moment entdecken. 

Der Philosophische Inselwinter 2018 im neuen Gewand und mit neuer Ausrichtung:

Die Hafengespräche
Der Hafen ist der Ort, an dem die Reise beginnt und endet, der Ort des Abschieds und des Wiedersehens. Hier ist die Schwelle, auf der wir einen kurzen Moment innehalten können, um in die Weite zu blicken und uns zu orientieren.

Die Hafengespräche Philosophische Lebenskunst werden von der vhs-Föhr veranstaltet.
Beginn 16 Uhr bis gegen 17:30h
WDR Galerie im WDR Gebäude am Hafen Wyk

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„We call BS!“ – Die Heldin der Stunde

IMG_2644Meine Heldin der Stunde heißt Emma Gonzalez. 

An ihrer Schule in den USA hat ein junger Mann mit einer Waffe 17 Mitschüler und Lehrende umgebracht. 

Emma Gonzalez hält eine Rede: „We call BS!“, übersetzt etwa: „Dazu sagen wir: bullshit!“, in der sie die Stimmung ihrer MitschülerInnen auf den Punkt bringt und in eine griffige Formel fasst, die man gut brüllen kann. Sie redet von der moralischen Schwäche der Verantwortlichen, den Waffenverkauf einzudämmen: „Ihr sagt, es geht nicht, wir sagen: bullshit!“

(Die „bullshit“-Formel geht auf den unvergessenen Moderator Jon Stewart zurück, der in seiner Polit-Show einen bullshit detector hatte.)

Hier die Zitate aus der New York Times vom 18.2.18:

“They say that tougher gun laws do not decrease gun violence — we call B.S.!” she continued as a chorus of supporters echoed her. “They say a good guy with a gun stops a bad guy with a gun — we call B.S.! They say guns are just tools like knives and are as dangerous as cars — we call B.S.! They say that no laws could have been able to prevent the hundreds of senseless tragedies that have occurred — we call B.S.! That us kids don’t know what we’re talking about, that we’re too young to understand how the government works — we call B.S.!”

Im Interview mit CNN wird Emma Gonzalez gefragt, was sie der National Rifle Association (Amerikanischer Waffen-Verband, mächtige Lobby-Gruppe für den Verkauf von Waffen in den USA) sagen würde.

Gonzalez muss überlegen, darauf ist sie sichtlich nicht vorbereitet, dann: „Löst euch auf, und gründet euch nicht neu unter anderem Namen.“
Die Interviewerin gibt zu bedenken, dass viele Politiker in den USA die teuren Wahlkämpfe mit Geld von der Waffenlobby bestreiten. Was würde Emma Gonzalez denen sagen?
Wieder überlegt sie, dann sagt sie: „Wenn ihr glaubt, dass ihr nur mit dem Geld von Kindermördern Wahlkampf machen könnt, warum dann überhaupt so einen Wahlkampf machen?“ („…why run  at all?“)

Warum ist Emma Gonzalez die Heldin der Stunde?

– Sie gibt ihren MitschülerInnen eine Stimme, sie formuliert schnell und griffig, klug und glaubwürdig. Sie ist im Kontakt mit sich und der Situation, in der sie sich befindet.

– Sie bringt eine ganz bestimmte Heldinnen-Qualität mit, die sich erst zeigt, wenn sie gebraucht wird: Ich nenne sie

IMG_2643rise to the occasion
Die Heldin zeigt sich einer Lage gewachsen, die sie nicht vorhersehen konnte und auf die sie sich nicht vorbereiten konnte. Die Heldin wächst ganz schnell mit den Anforderungen mit, und wächst über sich hinaus, ohne es zu merken. 

Ich habe diese HeldInnenqualität bei Flüchtlingen gesehen, bei Krebskranken, bei Menschen, denen etwas widerfahren ist, mit dem sie nicht rechnen konnten.
Krisen bringen solche Qualitäten hervor.

Emma Gonzalez sagte, dass dies die letzte Massenschießerei an einer Schule in den USA gewesen wäre.
– Wie das?
„Weil wir das beenden werden.“
Es gibt viele Heldinnen wie Emma Gonzalez in der #NeverAgain-Bewegung.

Wie sagte Oprah kürzlich? „A new dawn is on the horizon!“

– So be it.

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Der New Yorker hat eine sehr schöne Analyse zur Never Again!  – Bewegung: https://www.newyorker.com/news/news-desk/how-the-survivors-of-parkland-began-the-never-again-movement

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3. Hafengespräch: Heraustreten aus der Hektik, den Moment entdecken. Am Freitag um 16h in der WDR-Galerie

IMG_2630Den Moment entdecken…

… ist etwas, das wir aktiv tun, indem wir absichtlich heraustreten aus der Verfassung, in der wir meistens sind: dem erstens, zweitens, drittens, was muss ich jetzt noch tun, was darf ich nicht vergessen, was ist als übernächstes dran, …

… tief einatmen, bei sich selber einchecken, eine winzigkleine Auszeit nehmen, ganz kurz Kontakt zum inneren Lächeln aufnehmen, locker ausatmen, und es kann weiter gehen. 

Und was entdecken wir, wenn wir den Moment entdecken?

IMG_26443. Hafengespräch
Freitag,
23.02.2018
16:00 – 17:30
WDR Galerie, Wyk
Eine Veranstaltungsreihe der vhs Föhr
www.vhs.inselseiten.de

 

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Selbstsorge als Lebenskunst: Veranstaltung morgen muss leider ausfallen!

IMG_2879Morgen wollten wir in der Brücke e.V. über Selbstsorge als Lebenskunst sprechen, der zweite Teil unserer kleinen winterlichen Veranstaltungsreihe unter dem Thema: Mit Veränderung und Wandel umgehen.

Das müssen wir leider verschieben. Der neue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Ich wünsche allerseits ein zauberhaftes VorFrühlingsWochenende!
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Eine zarte Ahnung…

IMG_2887… noch viel zu früh, aber das Licht hat sich geändert seit dem Vollmond, und die Amseln singen bereits ein klein wenig,  und es scheint ein zarter Duft in der Luft…

IMG_2892… die Frühlingsblüher schauen schon hervor und die Donaldkatze will auch aufs Foto…
Vor-vor-frühlingshafter Tag in Oldsum.

 

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„Am Hafen stand Tante Klärchen“… noch eine kleine Leseprobe. Lesung am 3.2. um 16h in der WDR Galerie

„Am Hafen stand Tante Klärchen“  Ein Inselroman

Kapitel 15:  Tod im Irrgarten

Irgendwann musste ich am Feuer eingeschlafen sein, denn ich wurde unsanft davon geweckt, dass ich in den Sand fiel, Kopf zuerst.

Matti, an der ich wohl gelehnt hatte, war aufgesprungen, und ich war gefallen. Was ich da so im Liegen vorfand, war verwirrend, laut, hell, chaotisch: es blitzte, ohne zu donnern und ohne zu regnen, Leute rannten durcheinander, sammelten hektisch ihre Sachen ein, immer wieder mal kurz beleuchtet, ansonsten war es dunkel, aber nicht sehr, die Nacht war hell, man konnte auch ohne  die Blitze noch sehen. Das seltsame gelbliche Licht von vorhin hatte sich gewandelt und war jetzt dunkelgelb, immer noch sehr unwirklich.
Die Luft ganz still, aber warum machten die Leute so ein Theater? Was war denn da los?
Matti beugte sich zu mir: “Stehst du mal auf, Schäfchen? Ich glaube, wir sollten uns mal umschauen.  Elena sagt, KK wäre verschwunden. Wir müssen in den Dünen suchen!“

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„Am Hafen stand Tante Klärchen“ – Ich lese am Samstag, 3.2. um 16h in der WDR Galerie aus meinem Inselroman vor

20170116_090401vhs-Reihe:
Föhrer Lesestunde
Samstag, 3. Februar
16h
in der WDR Galerie

Ich lese zum ersten Mal aus meinem noch nicht abgeschlossenen Inselroman vor.
Arbeitstitel: „Am Hafen stand Tante Klärchen“.
Im Roman, der auf einer erfundenen Insel spielt, gibt es Tante Klärchen, die in ihrer Südstrand-Villa lebt, ihre Münchner Nichte Helene, genannt Schäfchen, die Insulanerin Matti Sörensen, und einen ungeklärten Todesfall.
Hier eine Leseprobe:

„Am Hafen stand Tante Klärchen“ Inselroman

Personen:

Tante Klärchen, auch genannt Clara Dorothea Mehmel: Villenbesitzerin, ehemalige Leiterin der „Kinderpension am Südstrand“, Köchin, Frau mit internationaler Vergangenheit, vielen Interessen, präsentem Scharfsinn und internationaler Zukunft. Ist Anfang 80, kuckt netflix und lernt dabei Englisch. Wohnt in der Straße, die ihren Namen trägt.

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vhs: Meditatives Schreiben zu Kraftquellenbildern, Freitag 2.2. ,16 bis 19h, WDR-Galerie

091vhs: Meditatives Schreiben zu Kraftquellenbildern
am 2.2. von 16 bis 19h in der WDR-Galerie

Beim meditativen Schreiben geht es um das aufmerksame Betrachten und Wahr-Nehmen der Gedanken und Gefühle, die im Inneren aufsteigen, wenn im Außen eher Ruhe ist.
Ich habe einige meiner Makro-Aufnahmen von Blüten und Blättern im Morgenlicht des Mittsommers auf Acrylglas gezogen und als Aufsteller im Format 20×30 cm für den Schreibtisch oder das Regal herstellen lassen. Dieses Format eignet sich sehr gut, um als Anregung und Anker für das Meditative Schreiben zu dienen.

Wir werden das ausprobieren, ich freue mich schon sehr auf diese Veranstaltung der vhs Föhr!
Info und Anmeldung bei mir, Tel. 04683-963187

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2. Hafengespräch: Zwischenraum, hindurchzuschaun. Sonntag 16h WDR Galerie am Wyker Hafen

20170405_0941482. Hafengespräch: Zwischenraum, hindurchzuschaun – Die Perspektive wechseln 
So. 28.1. um 16 Uhr in der WDR-Galerie
Zwischenraum, hindurchzuschaun – Die Perspektive wechseln

Die Pause zwischen zwei Atemzügen, der Raum zwischen zwei Gedanken, der Hafen, oder auch der rostige bagel auf dem Sandwall, in Föhr-Form mit einem Loch in der Mitte: Zwischenräume, Schwellen, Nicht-mehr, noch-nicht, weder-noch. Das sind die Gelenkstellen, an denen die Perspektive gewechselt werden kann, an denen das Denken die Richtung ändern kann.
Die Hafengespräche werden von der vhs-Föhr veranstaltet.

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Selbstsorge als Lebenskunst: Selbstsorge lernen. Morgen 17:00h. Brücke e.V., Strandstr. 4G, Wyk

DSCN6245Selbstaufmerksamkeit ist die Grundlage für Selbstsorge: sich nach innen öffnen, nach innen lauschen, das Gespräch mit sich selber eröffnen, der inneren Stimme Raum geben.
Dahin gibt es mehrere Wege, und einige davon werden wir explorieren…
Bitte Schreibsachen mitbringen!
 
Selbstsorge als Lebenskunst:
Selbstsorge lernen
21.01.2018 1
17:00 – 18:30
Die Brücke e.V., Strandstr. 4G, Wyk

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