Philowinter 2017: Meditation. Freundschaft schließen mit sich selbst.

IMG_1564Beginne, wo du bist, nennt Pema Chödrön eines ihrer Bücher zur Meditation im tibetischen Buddhismus. Das ist der Beginn der Meditation: wir setzen uns hin, anerkennen alles, was grade in unserem Leben ist, und fangen an, auf den Atem zu achten, wie er ein und aus fließt.
Wenn wir da beginnen, wo wir sind, wird es einfacher, mit sich selbst und allem, was in der Ruhe der Meditation auftaucht, Freundschaft zu schließen. Wir entkommen dem Stressmodus mit seinen Verhaltensoptionen: Fliehen-Standhalten-Kämpfen und können still werden.
Nimm Kontakt mit dem empfindlichen Punkt auf, schreibt Pema Chödrön. So können wir eintreten in einen Prozess der Betrachtung und des Nachdenkens, der dazu führt, dass wir eine entspannte Haltung gegenüber Unsicherheit, Widerspenstigkeit oder Ruhelosigkeit einnehmen können.  

Pema Chödrön:
Beginne, wo du bist. Eine Anleitung zum mitfühlenden Leben.
Aurum Kamphausen, Bielefeld 2003

Philowinter 2017: Meditation.

Am kommenden Sonntag, 26. 2.,
um 17h
in den Räumen der Brücke e.V.,
in der Strandstraße 4G in Wyk.

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12.2. Ich – Hier – Jetzt: Sich in die Gegenwart ausrichten

IMG_1212Am nächsten Sonntag findet das dritte der diesjährigen Philowintergespräche statt:
Ich – Hier – Jetzt: Sich in die Gegenwart ausrichten.

In der Gegenwart können wir am besten leben, wenn wir uns gut verankert haben: Ich – Hier – Jetzt. Ein Leben im gegenwärtigen Moment kann man üben: Die Ausrichtung der Aufmerksamkeit, die achtsame Wahrnehmung des eigenen Innenraums und des gegenwärtigen Außen. Es wird wieder Übungen und Texthinweise geben, und ich freue mich auf unser Gespräch und unsere Stille!

Beim letzten Mal hat uns vor allem ein Buch des Mitbegründers der Mindfulness Based Stress Reduction fasziniert:

Saki Santorelli:
Zerbrochen und doch ganz. Die heilende Kraft der Achtsamkeit.

arbor Verlag, Freiburg im Breisgau 2006

 

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Philowinter 2017: Achtsamkeit.

IMG_1520In unserem Gespräch übers Entschleunigen letzten Sonntag ist klargeworden, dass wir erst einmal die eigene Unruhe, die tausend Affen im Kopf, kennenlernen und aushalten müssen, wenn wir ruhiger und langsamer werden. Die Hektik, die tausend Dinge, die uns umtreiben, werden „Unruhegeist“ genannt: in ihrem Buch Buddhas Anleitung zum Glücklichsein (Gräfe und Unzer, 2007)  beschreibt Marie Mannschatz:
„Es ist typisch für den unruhigen Geist, dass wir uns selbst verloren gehen. Bei allen  Anforderungen bleibt kein Raum zur Selbstwahrnehmung.“

Und wenn wir dann zur Ruhe kommen, etwa in der einfachen
Übung Den Geist zum Atem bringen,
die wir gemeinsam gemacht haben, müssen wir erstmal durch die Unruhe hindurchgehen, bis wir in ruhigeres Fahrwasser kommen. Die Übung ist deswegen so hilfreich, weil sie uns dazu einlädt, uns auf den Rhytmus des Atems einzulassen, der immer gleich bleibt: ein – aus. Wir begleiten unseren eigenen Atem im Geist mit den Worten ein – aus. So bringen wir den Geist zum Atem und die tausend Affen zur Ruhe. Wir checken bei uns selber ein und spüren, was wir dann eben spüren: bei manchen ist es die eigene Müdigkeit, die sich bemerkbar machen kann, bei anderen kommt Freude auf oder einfach nur Stille. Wenn die Gedanken wiederkehren, bemerken wir das früher oder später und holen den unruhigen Geist zurück zum Atem: ein – aus.

Entschleunigung ist eine gute Voraussetzung für die nächste Übung: Achtsamkeit.
Bei unserem zweiten Termin, am kommenden Sonntag, sprechen wir über diesen Begriff, der in den letzten Jahren eine steile Karriere gemacht hat: der Spiegel berichtete kürzlich, dass große internationale Unternehmen, wie etwa Google, ihren Mitarbeitenden Achtsamkeitskurse anbieten. Seit Jon Kabat-Zinn zusammen mit Saki Santorelli in den 90iger Jahren die Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion entwickelt und medizinisch begleitet hat, ist das ursprünglich aus dem Buddhismus stammende Konzept im Westen angekommen. Wir schauen uns gemeinsam die Grundidee an und werden wieder eine oder zwei Übungen kennen lernen, die gut in den Alltag, auch den stressreichen beruflichen Alltag, integriert werden können.

Philowinter 2017
Achtsamkeit.
Sonntag, 29.1.
17 Uhr
Brücke e.V., Strandstr. 4G in Wyk
Eintritt frei, um eine Spende zugunsten der Brücke wird gebeten.

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Schreibwerkstatt: verlegt auf den 28. Januar!

Die vhs-Schreibwerkstatt zum Meditativen Schreiben ist um eine Woche verschoben:
WDR-Galerie, 16 – 19h, am 28.Januar

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… den Moment entdecken:

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Das Geheimnis der Entschleunigung ist die Entdeckung des Moments.

Ich freue mich auf unser Gespräch!

Philowinter 2017:
15.1. 17h
Entschleunigung
Brücke e.V., Strandstr. 4G in Wyk

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Entschleunigung: Den Moment entdecken…

… so habe ich den ersten Abend der diesjährigen Philowintergespräche genannt.

Das Geheimnis der Entschleunigung ist natürlich, sich selber wieder ins HierundJetzt zu bringen, also: den gegenwärtigen Moment zu entdecken.
„Present moment – wonderful moment“, sagt Chögyam Trungpa Rinpoche,  und das ist nicht immer leicht nachzuvollziehen, denn es gibt, jedenfalls in meiner begrenzten Erfahrung, present moments, die alles andere als wundervoll sind.

Den Moment entdecken ist eine Selbstübung, aber auch eine philosophische Lebenshaltung. Der Buddhismus sagt uns, dass es außer dem gegenwärtigen Moment nichts gäbe, das unserer unmittelbaren Erfahrung und unserer Handlungsmacht zugänglich wäre. Ich bin mir da nicht so sicher, weiß aber eines, ebenfalls aus der begrenzten Lebenserfahrung:  Glücklich bin ich am liebsten im HierundJetzt.

Philowinter 2017, jeden 2. Sonntag ab 15.1.  um 17h in der Brücke e.V., Strandstr. 4G in Wyk. http://www.bruecke-foehr.de/die-bruecke/

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Catering im Neuen Jahr: Steckrübe, Grünkohl, Mango

… und was machen wir mit dem Grünkohl?

Den kochen wir, lassen den Saft ablaufen und würzen ihn mit Meersalz, Limette und Olivenöl.

Dazu legen wir
Mangostückchen, bekanntgemacht mit Limettensaft und Pfefferminzblättchen.

Und das Ganze liegt auf dem
Püree aus Steckrüben, Knoblauch, Schalotte,Lauch, Chili, Süßkartoffeln, angebraten in Olivenöl mit Rosmarin, Senfkörnern, Kümmel, abgelöscht mit Gemüsebrühe, gewürzt mit Paprika, Pfeffer, Kardamom und püriert mit Sojasahne und Agavendicksaft und, klar, Limettensaft und Meersalz.

Frohes Neues Jahr!

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Zum Neuen Jahr:

„Solltest du plötzlich und unerwartet Freude empfinden, zögere nicht: Gib dich ihr hin.“
– Mary Oliver

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Entschleunigung, Achtsamkeit, Meditation: Philowinter 2017

Philosophische Wintergespräche 2017

Entschleunigung, Achtsamkeit, Meditation
Texte und Übungen zur meditativen Lebenskunst
von Thich Nhat Hanh, Pema Chödrön, Wilhelm Schmid u.a.

Jeden 2. Sonntag um 17h in der Brücke e.V., Strandstr.4 G in Wyk

15.1. Entschleunigung : Den Moment entdecken

29.1. Achtsamkeit: Den Geist zum Atem bringen

12.2. Ich – Hier – Jetzt: Sich in die Gegenwart ausrichten

26.2. Meditation: Freundschaft schließen mit sich selbst

12.3. Lebenskunst der Gelassenheit: Durchlässig werden für das Leben

 

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Bringen Sie Ihre Schreibsachen mit: vhs-Lesung am Sonntag

Mitmach-Lesung der vhs: Persönliches Schreiben
20.11.2016 16:00 – 17:30
Ort: WDR-Gebäude am Hafen, Galerie, Wyk auf Föhr

In der Arbeit mit den RehabilitandInnen, aber auch mit anderen Menschen, die ich berate und begleite, ist mir in vielen Jahren deutlich geworden, wie hilfreich und segensreich das Schreiben sein kann, wenn es  persönlich ist: kein Produkt, nicht nützlich für andere, nicht adressiert, nicht den üblichen Rechtschreib- und Stilregeln unterworfen.
Wie das gehen kann, sich mit Hilfe des persönlichen Schreibens weiter zu entwickeln, Frei-Räume zu finden und Denk-Räume zu gestalten, Fragen liebzuhaben und Antworten zu finden, zu strukturieren, was wild ist, und frei zu lassen, was überdeterminiert war, wie Sinn gemacht und fallengelassen werden kann und wie man / frau sich schreibend mit sich selbst befreunden kann:
Ein paar Eindrücke zum Ausprobieren und mit nach Hause nehmen gibt’s am kommenden Sonntag in der WDR-Galerie.

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