12.2. Ich – Hier – Jetzt: Sich in die Gegenwart ausrichten

IMG_1212Am nächsten Sonntag findet das dritte der diesjährigen Philowintergespräche statt:
Ich – Hier – Jetzt: Sich in die Gegenwart ausrichten.

In der Gegenwart können wir am besten leben, wenn wir uns gut verankert haben: Ich – Hier – Jetzt. Ein Leben im gegenwärtigen Moment kann man üben: Die Ausrichtung der Aufmerksamkeit, die achtsame Wahrnehmung des eigenen Innenraums und des gegenwärtigen Außen. Es wird wieder Übungen und Texthinweise geben, und ich freue mich auf unser Gespräch und unsere Stille!

Beim letzten Mal hat uns vor allem ein Buch des Mitbegründers der Mindfulness Based Stress Reduction fasziniert:

Saki Santorelli:
Zerbrochen und doch ganz. Die heilende Kraft der Achtsamkeit.

arbor Verlag, Freiburg im Breisgau 2006

 

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Philowinter 2017: Achtsamkeit.

IMG_1520In unserem Gespräch übers Entschleunigen letzten Sonntag ist klargeworden, dass wir erst einmal die eigene Unruhe, die tausend Affen im Kopf, kennenlernen und aushalten müssen, wenn wir ruhiger und langsamer werden. Die Hektik, die tausend Dinge, die uns umtreiben, werden „Unruhegeist“ genannt: in ihrem Buch Buddhas Anleitung zum Glücklichsein (Gräfe und Unzer, 2007)  beschreibt Marie Mannschatz:
„Es ist typisch für den unruhigen Geist, dass wir uns selbst verloren gehen. Bei allen  Anforderungen bleibt kein Raum zur Selbstwahrnehmung.“

Und wenn wir dann zur Ruhe kommen, etwa in der einfachen
Übung Den Geist zum Atem bringen,
die wir gemeinsam gemacht haben, müssen wir erstmal durch die Unruhe hindurchgehen, bis wir in ruhigeres Fahrwasser kommen. Die Übung ist deswegen so hilfreich, weil sie uns dazu einlädt, uns auf den Rhytmus des Atems einzulassen, der immer gleich bleibt: ein – aus. Wir begleiten unseren eigenen Atem im Geist mit den Worten ein – aus. So bringen wir den Geist zum Atem und die tausend Affen zur Ruhe. Wir checken bei uns selber ein und spüren, was wir dann eben spüren: bei manchen ist es die eigene Müdigkeit, die sich bemerkbar machen kann, bei anderen kommt Freude auf oder einfach nur Stille. Wenn die Gedanken wiederkehren, bemerken wir das früher oder später und holen den unruhigen Geist zurück zum Atem: ein – aus.

Entschleunigung ist eine gute Voraussetzung für die nächste Übung: Achtsamkeit.
Bei unserem zweiten Termin, am kommenden Sonntag, sprechen wir über diesen Begriff, der in den letzten Jahren eine steile Karriere gemacht hat: der Spiegel berichtete kürzlich, dass große internationale Unternehmen, wie etwa Google, ihren Mitarbeitenden Achtsamkeitskurse anbieten. Seit Jon Kabat-Zinn zusammen mit Saki Santorelli in den 90iger Jahren die Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion entwickelt und medizinisch begleitet hat, ist das ursprünglich aus dem Buddhismus stammende Konzept im Westen angekommen. Wir schauen uns gemeinsam die Grundidee an und werden wieder eine oder zwei Übungen kennen lernen, die gut in den Alltag, auch den stressreichen beruflichen Alltag, integriert werden können.

Philowinter 2017
Achtsamkeit.
Sonntag, 29.1.
17 Uhr
Brücke e.V., Strandstr. 4G in Wyk
Eintritt frei, um eine Spende zugunsten der Brücke wird gebeten.

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Schreibwerkstatt: verlegt auf den 28. Januar!

Die vhs-Schreibwerkstatt zum Meditativen Schreiben ist um eine Woche verschoben:
WDR-Galerie, 16 – 19h, am 28.Januar

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… den Moment entdecken:

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Das Geheimnis der Entschleunigung ist die Entdeckung des Moments.

Ich freue mich auf unser Gespräch!

Philowinter 2017:
15.1. 17h
Entschleunigung
Brücke e.V., Strandstr. 4G in Wyk

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Entschleunigung: Den Moment entdecken…

… so habe ich den ersten Abend der diesjährigen Philowintergespräche genannt.

Das Geheimnis der Entschleunigung ist natürlich, sich selber wieder ins HierundJetzt zu bringen, also: den gegenwärtigen Moment zu entdecken.
„Present moment – wonderful moment“, sagt Chögyam Trungpa Rinpoche,  und das ist nicht immer leicht nachzuvollziehen, denn es gibt, jedenfalls in meiner begrenzten Erfahrung, present moments, die alles andere als wundervoll sind.

Den Moment entdecken ist eine Selbstübung, aber auch eine philosophische Lebenshaltung. Der Buddhismus sagt uns, dass es außer dem gegenwärtigen Moment nichts gäbe, das unserer unmittelbaren Erfahrung und unserer Handlungsmacht zugänglich wäre. Ich bin mir da nicht so sicher, weiß aber eines, ebenfalls aus der begrenzten Lebenserfahrung:  Glücklich bin ich am liebsten im HierundJetzt.

Philowinter 2017, jeden 2. Sonntag ab 15.1.  um 17h in der Brücke e.V., Strandstr. 4G in Wyk. http://www.bruecke-foehr.de/die-bruecke/

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Catering im Neuen Jahr: Steckrübe, Grünkohl, Mango

… und was machen wir mit dem Grünkohl?

Den kochen wir, lassen den Saft ablaufen und würzen ihn mit Meersalz, Limette und Olivenöl.

Dazu legen wir
Mangostückchen, bekanntgemacht mit Limettensaft und Pfefferminzblättchen.

Und das Ganze liegt auf dem
Püree aus Steckrüben, Knoblauch, Schalotte,Lauch, Chili, Süßkartoffeln, angebraten in Olivenöl mit Rosmarin, Senfkörnern, Kümmel, abgelöscht mit Gemüsebrühe, gewürzt mit Paprika, Pfeffer, Kardamom und püriert mit Sojasahne und Agavendicksaft und, klar, Limettensaft und Meersalz.

Frohes Neues Jahr!

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Zum Neuen Jahr:

„Solltest du plötzlich und unerwartet Freude empfinden, zögere nicht: Gib dich ihr hin.“
– Mary Oliver

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Entschleunigung, Achtsamkeit, Meditation: Philowinter 2017

Philosophische Wintergespräche 2017

Entschleunigung, Achtsamkeit, Meditation
Texte und Übungen zur meditativen Lebenskunst
von Thich Nhat Hanh, Pema Chödrön, Wilhelm Schmid u.a.

Jeden 2. Sonntag um 17h in der Brücke e.V., Strandstr.4 G in Wyk

15.1. Entschleunigung : Den Moment entdecken

29.1. Achtsamkeit: Den Geist zum Atem bringen

12.2. Ich – Hier – Jetzt: Sich in die Gegenwart ausrichten

26.2. Meditation: Freundschaft schließen mit sich selbst

12.3. Lebenskunst der Gelassenheit: Durchlässig werden für das Leben

 

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Bringen Sie Ihre Schreibsachen mit: vhs-Lesung am Sonntag

Mitmach-Lesung der vhs: Persönliches Schreiben
20.11.2016 16:00 – 17:30
Ort: WDR-Gebäude am Hafen, Galerie, Wyk auf Föhr

In der Arbeit mit den RehabilitandInnen, aber auch mit anderen Menschen, die ich berate und begleite, ist mir in vielen Jahren deutlich geworden, wie hilfreich und segensreich das Schreiben sein kann, wenn es  persönlich ist: kein Produkt, nicht nützlich für andere, nicht adressiert, nicht den üblichen Rechtschreib- und Stilregeln unterworfen.
Wie das gehen kann, sich mit Hilfe des persönlichen Schreibens weiter zu entwickeln, Frei-Räume zu finden und Denk-Räume zu gestalten, Fragen liebzuhaben und Antworten zu finden, zu strukturieren, was wild ist, und frei zu lassen, was überdeterminiert war, wie Sinn gemacht und fallengelassen werden kann und wie man / frau sich schreibend mit sich selbst befreunden kann:
Ein paar Eindrücke zum Ausprobieren und mit nach Hause nehmen gibt’s am kommenden Sonntag in der WDR-Galerie.

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Linsen mit Spätzle: Jetzt schwäbisch-vegan-halal

So ist das , wenn nach langer Zeit die schwäbische Familie einmal wieder zusammensitzt beim traditionellen Linsengericht: es ist jetzt schwäbisch – vegan – halal.
Wie kommts?
Um den Familientisch sitzen jetzt nicht mehr wie früher nur schwäbische Allesesser, sondern: zwei VegetarierInnen, eine Veganerin, ein Moslem, zwei Alles-EsserInnen.  Und es sollen Linsen mit selbstgemachten Spätzle sein, wie bei Muttern.
Wie geht`s?

Die selbergemachten Spätzle sind eh schon vegan hallal und alles, denn sie bestehen aus Wasser und Mehl, einem zähen Teig, der mit den Händen vermischt und aufs Küchenbrett geschlagen wird, der ruhen muss und dann, mit dem Spätzlesbrett und dem Spätzlesmesser, ins heiße Wasser geschabt wird. Eine Kunst, die nur Schwäbinnen beherrschen, die es von der Mutter gelernt haben. Für alle anderen gibt’s Spätzleshobel.
Das Linsengericht ohne den Geschmacksträger Tierfett zu kochen, ist schon schwieriger, geht aber:
In Speiseöl Kümmel, Ingwer, Rosmarin mit kleingeschnittenen Sellerie, Möhren, Lauch und Petersilienwurzel anbraten. Mit Rohrzucker karamellisieren, mit Rotwein oder Apfelessig ablöschen. Mit eingeweichten Albliesa, das sind alte Linsensorten von der schwäbischen Alb, unvergleichlich festkochend und nussig im Geschmack, und Gemüsebrühe aufkochen, ziehen lassen. Gewürzt wird traditionell mit Essig und Zucker, Pfeffer und Salz, und mit Mehlschwitze angedickt.
Statt Saitenwürscht und Speckseiten gibt’s, getrennt gekocht, türkische Rindfleischwürste, Sucük, in der Variante scharf-würzig. Passt, wie die schwachgewordene schwäbische Vegetarierin bestätigen kann, sagenhaft gut zum säuerlich-aromatischen Linsenessen.
Alle sind zufrieden, allen ist Genüge getan, und lecker wars auch.
– In den Tagen nach dem Familientreffen suchten manche Trost, die vom Wahlausgang in den USA geschockt waren. Von all den Texten und Reden gefiel am besten der Essay des schwäbischen Pragmatikers Bernie Sanders in der New York Times vom 11. November: er sagt  in essence,  dass jeder Politiker zur Rechenschaft gezogen werden muss, und dass es klare Kriterien gibt für das Wohlergehen der BürgerInnen eines Landes, aller BürgerInnen.  Qualitätskriterien sozusagen. Die der vorfindlichen Komplexität gerecht werden.
Nachzulesen unter:
http://www.nytimes.com/2016/11/12/opinion/bernie-sanders-where-the-democrats-go-from-here.html?action=click&pgtype=Homepage&clickSource=story-heading&module=opinion-c-col-right-region&region=opinion-c-col-right-region&WT.nav=opinion-c-col-right-region&_r=0

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